Extraktionen

Eine schamanische Extraktion basiert auf dem Glauben, daß eine Krankheit durch Intrusionen (Eindringlinge), oder falsch plazierte Energie, verursacht wird. Intrusionen sind Energien, die nicht in die kranke Person gehören. Sie sind nicht böse, sondern nur falsch plaziert. Diese Eindringlinge können viele verschiedene Ursachen haben, wie zum Beispiel: Stress, Wut, Rest-Energie nach Verletzungen und dem Verlust eines Seelenteiles durch ein traumatisches Erlebnis. Diese Ursachen sind meistens verbunden mit körperlicher Krankheit.

Eindringlinge, oder Intrusionen, können dem Schamanen als Insekten, Schlangen, schwarze Schnecken, rostige Nägel oder nahezu allem erscheinen, was nicht an die Stelle der Erkrankung gehört.

Um eine Intrusion zu entfernen, begibt sich der Schamane zuerst in einen Transzustand, den SSC, um dann eine sorgfältige Untersuchung des Patienten,sowohl körperlich, als auch spirituell, durchzuführen. Er tut dies, um eine Diagnose stellen zu können, und um die Stelle der Intrusion im Körper zu lokalisieren. Es gibt verschiedenen Wege, um dies zu tun. In einer Methode führt der Schamane seine Hände über dem Körper des Patienten hin und her. Sobald er die Intrusion lokalisiert hat, verbindet sich der Schamane mit seinen Schutzgeistern (guardian spirits), Krafttieren und Geisterhelfern (spirit helpers) (mehr davon unter 'Pflanzen als Helfer'). Diese Aktion erhöht seine Kraft und erlaubt ihm die Energie sicher zu entfernen. Hierfür gibt es wiederum verschieden Wege. Er kann diese Energie aus dem Körper des Patienten saugen; sie mit den Händen herausziehen; sie mit einer Feder herausziehen; ein sehnsuchtvolles 'Spirit' Lied flüstern, um die Energie aus dem Körper zu locken; oder er kann die ganze Gemeinde durch ein Gruppenritual mit Drommeln und Schreien in die Extraktion mit einbeziehen.

Mit einer Extradtion sind bestimmte Risiken verbunden und daher sollte sie nur durch einen erfahrenen Schamanen ausgeführt werden. Die Risiken beinhalten die Chance, daß der Schamane die Krankheit in seinen eigenen Körper hineinziehen kann, oder noch schlimmer, daß er die Krankheit noch weiter im Körper des Patienten verbreiten kann. Jede der zwei Möglichkeiten könnte sehr problematisch, wenn nicht tötlich sein. Soll eine Extraktion mit Erfolg und sicher ausgeführt werden, muß sich der Schamane sowohl seiner Geisterhelfer, als auch seiner eigenen Fähigkeiten sehr sicher sein.

Sobald der Schamane die Intrusion aus dem Körper entfernt hat, muß er sie sicher entsorgen. Er kann die Energie in eine mehr lebensfördernde Energie transformieren, oder sie in Wasser neutralisieren.

Nach der Extraktion gibt es eine Leere im Körper, wo sich zuvor die Intrusion befand. Der Schamane wird diese Leere mit heilender Energie füllen, um zu verhindern, daß andere Intrusionen die Leere füllen können.

Es gibt mehrere Methoden, um diese falsch plazierten Energien zu verhindern. Eine Möglichkeit ist es sich umringt zu sehen von einem blauen durchsichtigen Ei, welches nur positive Energie durchläßt.
Wenn die Umgebung sehr extrem negativ ist, stellen Sie sich eine Steinmauer vor, die Sie für diesen Moment umringt.
Wenn Sie negative Emotionen fühlen ist es besser, sie nicht einzuhalten oder sie zu ignorieren. Sie müssen sie in einer positiven Manier zum Ausdruck bringen, damit sie nicht in Ihrem Körper als falsch plazierte Energie aufbewahrt wird.
Seien Sie Vorsichtig diese negative Energie nicht an andere weiterzugeben und dort eine Intrusion zu kreieren.

Es gibt bestimmte Kristalle und Steine, die die Fähigkeit besitzen negative Energie zu absorbieren, wie zum Beispiel Granit oder Hematit.
Andere transformieren und verlichten Energie, wie zum Beispiel Calcit und Quarz.
Es gibt viele gute Bücher und Web-Seiten über Kristalle und deren heilenden Kräfte.